Bandband

by ikreidler

Zweitausendneun verneigt sich vor der 2010. Die Tourneeklappe schlägt zu. Man stellt sich Fragen, was das alles soll. Oder ob vielleicht doch der Nachbar alles richtig gemacht hat, mit seinen drei Kindern, die alle vierzehn Tage das Wochenende bei ihm verbringen; er ist nicht nur höflich, sondern richtig nett, er steht auf der Seite der Macht, er ist auf der Managerebene bei Axel Springer tätig.

Er hat alles richtig gemacht, er wird ähnliche Probleme wie alle Menschen haben, aber alle Menschen haben eben keine Million plus auf dem Konto, die ihnen den Rücken frei hält, im Zweifelsfall. Was schert mich die Moral. Es rechnet sich nicht.

Als der Abend so verrann.

Was schert mich Moral, wenn ich doch Mathematik habe. Und drei Kinder heisst, zwei ersetzen Mama und Papa, das dritte expandiert die Idee der Menschheit. Und wenn sie den Untergang der Menschheit tanzen, auch in Copenhagen von mir aus oder Rom, Washington oder Moskau, dann sollen sie doch. Pfeif auf Dein bisschen Transzendenz mit Deinem google world – Taschenbuch oder Deiner rapidshare –Schallplatte! Schneid’ Dir kein Ohr ab, leb doch jetzt! Why not Gays for Guido!!!

Was schert mich die Moral, wenn ich doch einfach über die Wunder der Arithmetik staunen kann, wie beispielsweise ein Album der Ausgabe im Jahresabschluss Platz 18 werden kann, bei 6 Ausgaben und 6 Alben. Und man dazu auch noch gefragt wird, ob man das denn so okay finden würde. Na klar doch, Ihr Rechenkünstler!

Never mind, noch neun Tage Nuller Jahre, liest hier überhaupt jemand? Ihr werdet schon sehen.

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