Neymar

by ikreidler

»I think you’re wrong
this thing invents itself
and goes on and on and on«

(A. Reihse, L.A. Part I – City Of Fur)

Fußballschauen im Garten bei Sushi und nebenan die schöne Anna Vogel Ausstellung, die Jörg Sasse studiert hat, Gursky Rhein II und Gursky Beelitz, und daraus ihre eigenen Schlüsse gezogen hat, und dann mit Andro Tom Cruise im Sony Center bei Edge of Tomorrow besuchen, um mit Verwunderung festzustellen, dass und wie sich in den Angriffen der Aliens Anna Vogels Fotografien in Bewegung setzen. Film als Loop, Loop als Film, tatsächlich nicht doof, wenn man davon absieht, dass der Mainstream-Sci-Fi in den letzten Jahren sowohl als Fernsehserie wie im Kino mehr oder weniger offensiv für drastisches militärisches Aufrüsten und massiven Ausbau von Geheimdienstaktivitäten argumentiert.

Nicht die leiseste Erinnerung an die Filmmusik; ganz im Unterschied zum letzten Cruise, Oblivion, wo es nach zumindest gefühlten 30 – 40 Jahren überraschend einen elektronischen Score gab, und kein elendes John Williams (a.k.a. Daft Punk) Bombast-Geschmiere oder tribalistisches Getrommel trifft auf Metal-Gitarren. Danach tranken wir Martini Extra Dry, wurde Neymar gefault, und der Regen setzte ein.

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