Kreidler

The Master Precision of Electronic Music Pop

Category: Mediterrania

Pachmelia

Pachmelia also. Das vielleicht älteste und in seiner Darbietung orthodoxeste aller Feste in Mediterranien. Wenngleich mit legerster Handhabung des Regelwerks und ziemlicher Freiheit in der Darstellungshäufigkeit. Doch ein paar Grundsätze gilt es zu beachten.

Pachmelia wird immer Huckepack zu einem anderen Fest zelebriert. Ich beispielsweise beging es im Anschluss an Andros und Ketutas Kortzili, einer betont zivilisierten Angelegenheit, wo ich am Vorabend Platten aufgelegt hatte. Betont zivilisiert, darauf komme ich gleich.

Auch Kortzili ist ein mediterranisches Fest von reicher Tradition; der Name zeugt von etymologisch wirrer Rekursivität, Kortzili heißt ein Vogel, der in Mediterranien gejagt, geschossen, vom Hund gestellt, scharf angebraten und dann auf Kortzili (dem Fest) gereicht wird, auf welchem wiederum in nicht ganz so zivilisierten Zeiten, eben diese Hunde daran gewöhnt wurden, vor dem zur Jagd gehörenden Schussgeräusch nicht Bange zu werden; zur Kortzili (dem Fest) nämlich strömten die Gäste einst bewaffnet, bereit für eine allwillige gewalttätige Auseinandersetzung, alte Rechnungen zu begleichen und neue aufzumachen: einst gehörte das zur Kortzili wie das Ja zum Amen in der Kirche.

Doch zurück zur Pachmelia. Man begeht das Fest entspannt, meist nicht vor Mittag. Es kann sich allerdings bis tief in die Nacht ziehen. Der eine reicht 200 Gramm (in Mediterranien schenkt man, wie in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, den Alkohol nach Gewicht aus; was einem das Umrechnen in Kalorien erleichtert und somit auch ein Abschätzen des Zugewinns an Körpergewicht), dem anderen ist Alkohol gänzlich verpönt. Der eine feiert es alleine, der andere im Kreise seiner Freunde; der eine bleibt zuhaus, der andere geht raus. Die Stimmung ist wach und offen, eine aus leichter Melancholie geborene Heiterkeit.

Wir schlendern durch die spätsommerliche Stadt. Sonnenstrahlen umspielen uns launisch. Die Tür zu einem Literatur-Café öffnet sich – eine lokale Spezialität, halb Buchladen, halb Raucherclub – Freunde rufen uns hinein, auch sie feiern Pachmelia.

Ich darf Glückwünsche entgegen nehmen für mein gestriges DJ Set, Stephen lobt meine Beherrschung des Bassbereiches, ich weiß nicht genau, was er meint, er wiederholt seine Worte, und ich antworte etwas wie, das läge wohl daran, dass ich mich beruflich mit Musik beschäftige, also all die anderen, die auch die Kortzili beschallt hatten, wie ich fand, wunderbar, so auch Stephen selbst mit einem souveränen Discoset von Cd oder Rosaly mit einem HipHop Set, aber für die das Musikauflegen eben Hobby sei. Ja, meinte Stephen, aber wie ich das denn nur mache, mit dem Bass, während meines DJ Sets.

Abgesehen davon war mein DJ Set ja gar keines, sondern ein Ableton Liveset, aber es ist Pachmelia, und da nimmt es keiner mit den Worten so genau.

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Kasseler mit Rippchen

Kurz hinter Göttingen. Wir gleiten an einem hübschen Umspannwerk vorbei. In der satten Frühlingssonne  vibriert die Luft  vor Elektrosmog. In direkter Nachbarschaft liegt die gepflegt aufgeräumte Anlage einer Justizvollzugsanstalt. Wir blicken von oben auf das Szenario. Filmbild. Mensch auf Stuhl. Britzeln. Ein Kaleidoskop von Farben. 

Wilhelmshöhe, wir nehmen das Taxi zum Hotel, Nachkriegstristesse, Phosphorbomben auf Fachwerk gefüllt mit
Zivilbevölkerung
Ausmerzen,
Britisches Flächenbombardement. Im Hotel Grauer Hof wirft Nika das Telehor an, wir sehen entsetzende Bilder aus Japan; ich hatte nachts zwar etwas von Erdbeben gehört, aber das klang eher mal nicht ungewöhnlich, für dieses Land, das nur aufgrund von Plattenkonfusionen existiert. Short message von Kaoru, aus Tokyo, er sei okay, aber zu Yukiko habe er keinen Kontakt; noch bevor ich zu Andros Eröffnung gehe, kommt aber zumindest von ihm Entwarnung. Düstere Architektur eines neu gebauten სოხუმი, einer der Regionalhauptstädte Mediterraniens. Verbotene Zone, lachende Delphine, sich überschlagende Gesichter, der offene Film und das geschlossene Drama: Superstar-Ausstellung, Teenage Daydream. Wer war nochmals Jeff Koons, wo feiert Michael Jackson. Und wie.

Die Clubnacht gerät zum konzentrierten Pingpong, immer das wieder in die richtige Richtung schieben, was der Resident DJ auf seine Seite ziehen will. Umgebaute Tankstelle, jenseits von Feuchtschwanger, ich habe beste Erinnerung an einen Kreidler Auftritt in der Lolitabar, 1996, auf dem Weg nach Berlin, in die Milchhöfe, wo wir Weekend aufnehmen werden mit Bernd Jestram. Wir suchen die Bar, Andro macht Liegestütze auf offener Straße, Lolita ist Teil eines gruseligen Playa del Ingles Vergnügungsareals geworden, Abfahrt galore, Teenage Angst, für einen letzten Schnaps und dann Hoteltaumel.

Jörg (Kremlin rules)

Ladies and Gentlemen
Fasten your belt
Put on Your helmets
Fasten your safety belts
Roll up and get adrenaline in a right way

(Tbilisi.GOV.GE, Extreme Week)

Der Videoclip zu Kremlin rules stammt aus der Feder von Jörg Langkau.

Detlef und ich hatten ihn Oktober 2001 in Mediterranien kennengelernt. Da sass plötzlich ein Deutscher auf der Couch…

Hallo? Ja, mein lieber aufmerksamer Besucher, Sie lesen richtig richtig, nein, Sie erleben kein Déjà-vu. Der Videoclip zu Kremlin rules stammt aus der Feder von Jörg Langkau. Ein und derselbe Jörg Langkau, der im vergangenen Frühjahr den wunderbaren Clip zu Impressions d’ Afrique gedreht hatte.

Und der mir im Laufe der letzten Wochen in mein Mailprogramm diktierte: »Ich habe nebenbei meinen Film aus alten Zeiten überarbeitet. Nach 15 Jahren endlich online: Die Langdon Connection. Bei 5:51 spielte Kreidler schon 1996 im Kumpelnest!« Kreidler hörte ich zwar nicht so direkt, aber, wenn die Ohren frei sind, so mag ein jeder hören, was er hören mag. Und warum, geneigter Leser, das nicht als Anreiz nehmen, den Film auf Youtube anzuschauen. Neben seinem wunderbaren Clip zu Kremlin rules.

Black is the new white

Katarina Stravinskaya: «Vous n’aimez pas la couleur?«

Coco Chanel: «Bien sûr, tant que c’est noir».

(Elena Morozova und Anna Mouglalis in Jan Kounen – Coco Chanel & Igor Stravinsky,  2009)

Termin Atelier Wekua. Rosy holt uns Focaccia und Cappuccino ein. Andro wischt ein paar Skizzenblätter zur Seite, zieht einen wackligen Hocker unter dem Tisch mit Modellen dreier Ausstellungsräume hervor, ich schliesse den Rechner an und wir beugen uns über die Monitore. Mit der Typographie zeigt sich Andro sofort einverstanden. Die farbigen Rahmen verwirft er. Nach zehn Minuten steht der Entwurf.

CiudaddeMéxiconoviembre

Setlist:

1 Luminous Procuress
2 Zero
3 Mosaik
4 Brass Canon
5 New Earth
6 Evil Love
7 Jaguar
8 Gas Giants
9 Kremlin rules

On stage: 10pm – 11pm
Zuschauer: ca. 2.500
Klima: kühl und windig
Bühnensound: schwierig
Publikum: großartig
Vor uns: Atom TM
Hinter uns: Ada
Backstage: Palacio de Bellas Artes
Sonstiges: Gitarre fungiert als Radioempfänger (aktive Pick-ups), Alex entscheidet sich, nur Bass zu spielen; Thomas noch angeschlagen vom Pyramidenbesuch; Fanfotos; präzises Bühnenpersonal; Julia in bester Goethelaune

Amigo Home

Julia muss uns warnen: esst nicht auf der Straße, stoppt kein Taxi auf der Straße, geht nicht alleine die Straße entlang und trinkt kein Wasser aus dem Hahn. Es drohen Tod und Verderben. Exakt die Vorsichtsmaßnahmen, die das us-amerikanische Aussenministerium seinen Berlin besuchenden Staatsbürgern mit auf den Weg gibt. Draußen ist feindlich. Stimmt. Und jeder geschlossene Sarg ist ein Raum. Um 3 Uhr morgens wachen wir auf und um 6 Uhr zum zweiten Mal. International Jetset. Wie Julia es vorhergesagt hatte.

Ich dachte, mit der langen Nacht im Salon des Amateurs würde ich das umgehen können. Ich dusche, putze die Zähne, das Wasser aus dem Hahn ist eine Chlorbrühe, dieses Thema hat sich also von selbst erledigt, und bin um Sieben Uhr Dreissig im Frühstücksraum. Da kommt Thomas um die Ecke, Detlef textet »schon unten?«, wir staunen über die opulent gedeckten Anrichten. Die Tische biegen sich, die Köche tragen Mützen und Mundschutz, die Kellnerschar zieht uns die Teller unter dem Messer weg. Habe ich schon erwähnt, welch ein Fleischland Mexiko ist? Mexiko ist ein Fleischland. Selbst das Frühstück ist carnivor. Der typisch mexikanische Tagesbeginn ähnelt inhaltlich am ehesten dem angloamerikanischen Brunch oder dem deutschen Gabelfrühstück. Ich halte mich an die fünf frischgepressten Fruchsäfte, an das üppige Obstbuffet (mit Hähnchenapplikation) und an die Sodabackwaren, süß wie salzig, Mais wie Weizen. Und Blähstoffe überall. Omis Filterkaffee zu feuriger Guacamole blasen mir die letzten Reste Müdigkeit aus den Nasennebenhöhlen. Fürs erste. Denn der Tag soll wieder ein langer werden. Heute ist einer der Día de Muertos, Die Toten kehren zu ihren Familien zurück, ein Festtag oder genauer eine Festnacht, begangen zuhause, in der Stadt, auf den Friedhöfen. Mit Schädeln aus Zucker oder Schokolade, Pan de Muerto, mit Cerveza und Tequila, mit bunten Fähnchen, Luftballons, Blumen und Kerzen, Altären, Ofrendas und Lagerfeuern, mit aberwitzigen Knochengerüstverkleidungen teilweise hin zu Halloweenquatsch, mit Techno aus dem Handy, Musik von Mariachi oder zwischen amerikanischen Postrock, Canterbury und Gil Scott-Heron abrockenden Jugendlichen, aber alles bunt bunt bunt, das erleben wir nach Mitternacht auf einem Friedhof in Xochimilco. Ein fröhliches Feiern paganistischen Ursprungs, was die spanischen Monster den Azteken nicht aus den Leib herausbrennen konnten, und es daher zu einer Variation von Omnium Sanctorum respektive In Commemoratione Omnium Fidelium Defunctorum uminterpretiert haben. Einzelnen Tagen zugeordnet wird Ermordeten, Selbstmördern, Unfallopfern, verstorbenen Heiden, dann Kindern und schliesslich den natürlich verstobenen Erwachsenen gedacht. Es ist aber nicht nur Freude und Party, an manchen Gräbern und Gruften trauern, weinen die Hinterbliebenen. Mit Julia, Mia und mexikanischen Freunden stapfen wir über den Friedhof, sie zeigen uns alles, erklären, alles kein Problem, aber ich fühle mich immer unwohler, einerseits überwältigt, hier teilnehmen zu können, das sehen, erleben zu können, andererseits, was bin ich mehr als ein voyeuristischer Eindringling, was habe ich hier verloren, wir stolpern über ein Kindergrab nach dem anderen, der dritte Geburtstag sei eine Art von Feiertag hier, sagt Julia, wenn es ein Kind bis dahin geschafft habe, wäre es aus dem Gröbsten raus. Hier? Wir befinden uns nicht in der Dritten Welt, wir sind in Mexiko, in Mexico City, einer zwanzig Millionen Metropole natürlich, und natürlich gibt es Armut hier, extrem einfaches Leben am Stadtrand, aber keine Favelas, keine verschlammten Ghettos, wie wir sie damals nach unserem Konzert in Jakarta gesehen hatten.

Wir verlassen den Friedhof, gehen durch die Budenstraße am Eingang, trinken Cerveza und rauchen eine Zigarette für Loki Schmidt. Schon beeindruckt. Nachhaltig beeindruckt. Und gegen zwei Uhr morgens fallen wir im Hotel ins Bett.

Atlanta Rhythm Section

»Amerika verschwindet, nur das Lächeln bleibt.«

(Lothar Hempel, Trinkwasser – Wie wenig Du weißt)

Delta versorgt uns eher dürftig mit Nahrung. Erdnüsschen, später Pasta mit einem Hauch Biss (immerhin!), dann Erdnüsschen, später Pizza quattro formaggi – mit Himbeermarmelade bestrichen und Knusperstreifchen belegt, eine süß-klebrige Angelegenheit, dann Erdnüsschen. Mit der Flüssigkeitsversorgung geizen sie ebenso. Never mind. Wirklich unangenehm aber ist das Entertainment – Programm. Served with compliments by Rupert Murdochs Fox. Unisono mit der wirklich unfassbaren Hetze gegen Barack Obama. Im mit Loki Schmidt betitelblatteten Stern lesen wir, wie vor den us-amerikanischen Midterm-Wahlen, Priester mit ihrer Gemeinde für den Tod Obamas beten, wie Konservative schwerbewaffnet Reden des Präsidenten besuchen, von den Obama-Hitler Gleichsetzungen, undsoweiter undsoweiter. Vom medial geschürten Hass gegen einen mässig-liberalen Afroamerikaner. Wir bereuen schon wieder, die Flugroute über Atlanta gewählt zu haben. Georgia on my mind? No way. Ich setze den Kopfhörer nicht auf, der Bildgewalt auf dem großen Screen vor mir kann ich allerdings kaum entgehen. Der erste Film singt ein Loblied auf die Xenophobie, verherrlicht Krieg, Kampf und Vernichtung, und dreht den Plot so, dass Russland verantwortlich für den Hass der Muslime auf Amerika, für den 11. September ist. Wie Angelina Jolie in diesem Machwerk spielen kann, ist mir ein Rätsel. Die B-Jolie Jessica Biel übernimmt dann für die nächste Landser-Produktion, der A-Team Kinofilm – not funny at all. Ein militaristischer Alptraum.

Atlanta, wir haben zwei Stunden Zeit, das Gate zu wechseln, die werden wir auch brauchen. Die Flughafen-Security erweist sich aber als sehr höflich. Sie fragen nach, wer wir sind, wohin wir reisen. Schon alleine der Gedanke, dass das Bild einer elektronischen Instrumentalband aus Deutschland, die in Mexiko Konzerte geben wird, hineingepflanzt in die Köpfe von einem Dutzend Amerikaner, mit ihnen etwas bewerkstelligen könnte, und sei es nur auf der Ebene einer Micro-Idee, die sich vielleicht irgendwann multiplizieren und fortpflanzen wird, gefällt uns und lohnte den Flug über Atlanta. »Yeah, Kraftwerk, I know those guys«.

Die nächste Maschine hört auch auf den Namen Delta, ist etwas überbucht, deutlich kleiner, und das jugendliche, ausgelassene, nicht wirklich uniformierte, aber kostümierte Personal, es ist schliesslich Halloween…,  lässt mich an einen Camel-Rave-Flug erinnern. Die Monitore sind im Vordersitz eingelassen, eine illustre Auswahl an Hollywood Blockbustern, aber auch Independentfilme und Pixar Animationen, werden durch zwei HBO Kanäle ergänzt. Die Zeit vergeht im Flug, New Orleans unter uns, der Golf von Mexico, aufgeschäumte Wolken, Wirbelbilder, Mexico City endlos, dann landen wir mitten in der Stadt.

Bereits vor dem Zoll werden wir abgeholt und an der Einreiseschlange vorbeigeschleusst. Der Zöllner ist etwas verwirrt, unsere Begleitperson vom Cervantino Festival verschwindet mal schnell hinter irgendwelchen geheimen Türen, kommt zurück und sagt ihm, alles klar. In wenigen Minuten sind wir durch. Natürlich müssen Detlef und ich unweigerlich an Mediterranien denken, aber diese Vorstellung schwirrte schon vor dem Abflug in unserem Kopf.

An der Kofferausgabe dreht das Gepäck nur eine Runde, dann wird es von Flughafenbeschäftigten neben dem Rollband gesammelt. Ein Securitybeauftragter prüft ob das Delta-Kofferetikett mit dem Sticker auf dem Reisepass und dem Namen im Reisepass übereinstimmt. Detlef und ich müssen an…, lassen wir das. Danach durchwandern unsere Koffer und Taschen den Sicherheitscheck, Nacktskanner, eine Installation auf der ich einen roten Knopf drücken muss, grünes Licht, ich darf weiter, Thomas: rotes Licht, er muss seinen Koffer öffnen und kriegt eine Individualuntersuchung. Der Rote Knopf, wird mir erklärt, reagiere nach dem Zufallsprinzip. Also ein vergleichbares System zum Detektor-Tor an den heimisch vertrauten Flughäfen, das angeblich auf Metall reagiert, tatsächlich aber nur aleatorisch vor sich hinpiept, um den Reisenden ein sicheres Gefühl zu vermittlen. Erst nach diesen Kontrollen dürfen wir den Sicherheitsbereich – spanisch: Ciudad de México – betreten. Und werden an Julia vom hiesigen Goethe-Institut übergeben.

Kleine Taxivermittlungsbüdchen auf dem Vorplatz, sehr freundliche, gutgekleidete Menschen erwarten uns, ausdrucksstarke Gesichter, sonnengebräunte Haut, schwarzes Haar, große Nasen, Schnurrbart galore, ein laues mediterranes Lüftchen umweht uns, wir besteigen eine Маршрутка – Hallo!? –, ich meine eine მარშრუთკა – Hallo!??? – Georgia on my mind!

¿¿¿hola???