Kreidler

The Master Precision of Electronic Music Pop

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Wickel mich ins schwarze Shirt (the hammer of Thor)

»The thing about love is that you’re always at its mercy.«
Louise Delamere as Diane Holmes to Owen Harper (Burn Gorman)

Zurück von der Aeroplane. Zu schnell. Viel zu schnell. Wohin jetzt damit. Barenboim Klavier Schubert. Im Kreis um den Goldenen Engel. Und noch einmal. Und noch einmal. Ich finde den Ausgang nicht. Rote Blätter, gelbe, Grün dazwischen. Wickel mich ins schwarze Shirt. Auf dem Weg zum Café verliere ich die Wagenschlüssel. Nur 100 Meter. Warum. Vor und zurück. Vor und zurück. Wer ihn auflas, nenn’ ich ein’ Bösen. Mit der U-Bahn zum Ersatzschlüssel. Und eine Stunde später zurück. Der Wagen noch da, der Zettel kein reuiger Entwender sondern Protokoll. Den Polizeirufer, nenn’ ich den selben Bösen. Mehr Blätter, mehr Barenboim. Es regnet, im Wagen, der Nebel steigt, draußen treibt die Sonne ihr gleißendes Spiel. Was das jetzt soll, wer sagt es mir. Und wohin, sowieso. Cappuccino folgt auf Cappuccino. Winkt mich sanft durch den Schlaf. Immerhin das, Du verliebter Thor.

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Berlininmai

»Mink!«
(Ceryth Win Evans, Flughafen Tegel, Sommer 2010)

 

Berlin in Hermine.

Leipzigmai

»I think one of the great failures of the fine art scene of for example of the painting scene is that it created a situation where artists can’t move very easily. I mean, an artist who’s one defined his style and becomes popular for it, unless he is very very successful, is really constrained to stay within that. you know. And it is a platitude to say but it really is true that an artist has his trademark so you can look at it and you say oh yes, that’s a Rothko and that’s a Larry Poons, because you know Rothko always has this blurry shapes and Larry Poons always has those dogs. Now, I’m not against the idea of exploring one format. In depth like that. But I am against the idea of having to explore one format in depth.«
(An interview with Brian Eno, From Brussels with love, Les Disques Du Crépuscule, 1980)

Day off in Leipzig, die Bäckerei wünscht einen schönen Vatertag, die senflose Wurst heißt “nackig”, und es regnet ohne Unterlass. Wir zittern – unseren Nerzwesten zum Trotz. Das Thermometer fällt, Schirmchen ziehen. Trost spenden nur die Ein Euro Shops, wo wir unsere Basics-Lücken auffüllen. Also, die eine fehlende Roxy Music, Robert Palmer komplett, Electric Light Orchestra, Ian Pooley, Sophie Ellis Bextor und, etwas teurer, Phil Manzanera, No Pussyfooting, Eve Future Recall, Vangelis, Yoko Ono, Chris Korda, Alice 12″.

Später. Danke tolle Tontechnik, danke eine Barfußkneipe, danke an die Zuhörer, wir freuen uns auf den Frühling im Hohen Norden, Bremen Nacht.

A taste of Gozo

»Hey Trotsky, you’re in advertising!«
(John “Roger Sterling” Slattery to Elisabeth “Peggy Olsen” Moss, Mad Men 5.4)

Just before nine on a sunny thursday moaning I took my tea out onto the terrace of Heinz Emigholz’ fifth floor apartment, overlooking Spinoza’s bay. This is what I saw:

In der Körpermitte amputierte Hunde, die außen an Hauswände geschoben werden.

Lazarus Altar (der maltesische Name eines Mopeds).

Styler-Trend: Himmelhellblaue Plastikeimer. Ausverkauft.

Die schwere Standuhr, huckepack auf Omar Sharifs goldenem Kamel.

Pudel ägyptischer Herkunft in pinkem Marmor. Die von den Ladeflächen brüchiger Toyota–Pickups herunter die auf den graugelben Feldern arbeitende Landbevölkerung überwachen.

Ich wende mich ab. Nicht alles ist ein großer Spaß.